50-Plus: erst Ausdruckstanz, dann Museum

Seit 28 Jahren treffen sich am letzten Februarwochenende ehemalige, fördernde  und noch aktive Ruderinnen und Ruderer jenseits der 50 zu einem gemeinsamen Wochenende. So auch in diesem Jahr.

Hanning Wüsthoff obliegt die Organisation dieses Wochenendes und so eröffnete er an unserer Wirkungsstätte im „Ruderhaus“ am Freitagabend dieses Treffen. Nach der Begrüßung gedachte er zunächst der verstorbenen Mitglieder und Freunde Jutta Poka (74), Herbert Gundlach (74),  Peter Kunze (74), Linda Sevecke (74) und Peter Geßner (75), zu deren Ehren sich die Gästeschar erhob und der nicht mehr unter uns Weilenden gedachte. Anschließend wurde insbesondere dem Ableben von Peter Geßner gedacht, der mit mir die Senioren-Mittwochgruppe gründete. Dazu hatten Dieter Brinker und Dr. Juri Rapoport eine Diaschau aus Peters Ruderleben zusammengestellt.

Hanning berichtete über die Weiterentwicklung der SRG und würdigte die Leistungen unserer zum Training nach Rostock delegierten Sportler.

Anschließend hatte Ronny vom Restaurant Ruderhaus uns ein köstliches Abendessen mit Grünkohl, Kassler, Wurst und Roter Grütze bereitet. Somit gesättigt, genossen alle die Vorführungen einer jungen Weißrussin, Anna Kavaleuskaya, die in Schwerin wohnt, aber in Hamburg Indologie studiert, und uns mit ihrem indischen Ausdruckstanz begeisterte.

Die übliche Ordensverleihung begann mit unserem erneuten Mitglied Dr. Monika Illner. Neue Orden erhielten alle, die ein bestimmtes rundes Lebensalter überschritten hatten.

Am Sonnabendvormittag trafen sich dann alle in Wismar, um das neue phanTechnikum zu besichtigen. Besonders erfreulich, dass ein ehemaliger Ruderer aus der Schweriner Partnerstadt Wuppertal die Führung übernommen hatte und uns in 90 Minuten komplizierte technische Prozesse an Hand von einfachen Beispielen sehr anschaulich erklärte.

Anschließend konnten sich alle mit einem schmackhaften Mittagessen stärken.

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