Vollmondrudern: Sturm statt Mond

von Antje Wendler (Kommentare: 0)

Am Samstag, den 4. Juli, trafen sich 18 Schweriner Ruder/innen zum Vollmondrudern. Versprochen war ein Naturschauspiel und spannendes Rudererlebnis. Das wurde es dann auch - im anderen Sinne.

Erstmal legten drei Boote bei heißen Temperaturen ab, das vierte Boot wollte später versuchen, uns einzuholen, da die Deutsche Bahn einen pünktlichen Ruderbeginn nicht zuließ. Geplant war eine Fahrt nach Gallenthin, aber schon am Paulsdamm war klar, dass wir dieses Ziel nicht erreichen werden. Wir drehten um, um nicht ins Gewitter zu geraten. Leider kam dieses dann doch schneller, als erwartet und wir fuhren stellenweise im Regattaschlag Richtung Ruderhaus.

Für das erste Boot waren es die letzten Schläge, die schon im Orkan getätigt werden mussten, die anderen beiden Boote mussten dann im Orkan und bei sintflutartigen Regenfällen den Steg erreichen, der Zweier rettete sich ans Ufer beim Cafe am Franzosenweg. Der verspätete Vierer legte in Frankenhorst an und wartete das gesamte Unwetter ab.

Alle Beteiligten waren sichtlich froh, wieder am Ufer zu sein und schlossen dann den Abend mit einem gemeinsamen Picknick im Kraftraum ab. Herzlichen Dank an Gerd Blankenberg für seine Unterstützung, auf soviel Abenteuer waren wir beide nicht eingestellt. Den Mond hat übrigens keiner gesehen. Schade!

Fotos: Wolfgang Dorenkamp

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